Jahresabschlüsse

Der Jahresabschluss fasst am Ende des Geschäftsjahres alle Betriebsergebnisse zusammen und lässt auf einen Blick erkennen, wie das eigene Unternehmen -einschließlich des Betriebsvermögens- dasteht und ob die kontinuierliche Buchführung ordnungsgemäß ausgeführt wurde.

jahresabschluesse 2150 jahresabschluesse guizettiDenn gibt es Mängel in der Buchführung, ist auch das Ergebnis des Jahresabschlusses fehlerhaft und unstimmig.

Dem voran geht jedoch mit Beginn der Tätigkeit die Eröffnungsbilanz, in der das Vermögen und die Schulden gegenübergestellt werden. Am Ende des ersten Geschäftsjahres dient die Abschlussbilanz dann der Gegenüberstellung mit der Eröffnungsbilanz zur Erfassung des erwirtschafteten Vermögens und der Ausgaben und stellt gleichzeitig die Anfangsbilanz für das folgende Geschäftsjahr dar.

Doch nicht jeder Unternehmer ist verpflichtet eine Bilanz zu erstellen. So sind Freiberufler, Ärzte und Zahnärzte hiervon ausgenommen.

Ärzte und Zahnärzte

Auch wenn Ärzte und Zahnärzte von der Bilanzierungspflicht entbunden sind, müssen sie am Jahresende eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) vorweisen können.

Diese funktioniert nach dem Zufluss- und Abflussprinzip, das heißt, das sämtlich Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres aufgeführt werden, wobei nicht das Rechnungsdatum relevant ist, sondern das tatsächliche Datum des Geldzu- oder abflusses.

Eine Ausnahme bilden regelmäßig wiederkehrende Einnahmen oder Ausgaben, wie Miete oder Gehälter, die 10 Tage vor oder nach dem 31.12. terminiert sind (§ 11 EStG). Diese werden dem tatsächlichen Wirtschaftsjahr zugerechnet.
Doch auch wenn eine Bilanz für Ärzte und Zahnärzte nicht verpflichtend ist, kann sich diese Form der Buchhaltung durchaus als nützlicher und transparenter erweisen. Die klassische Bilanzierung bietet bei größeren Praxen oder MVZs die Möglichkeit die verschiedenen Einnahmen und Ausgaben differenzierter darzustellen und mittels professioneller Programme zu analysieren. So sind Sie stets über die aktuelle Finanz- Ertrags- und Vermögenslage Ihrer Praxis, beziehungsweise MVZ informiert.

jahresabschluesse 2150 aerzte und zahnaerzte guizettiWelches Form der Bilanzierung in Ihrem speziellen Fall ideal ist, besprechen wir gerne mit Ihnen. Denn als Spezialisten auf dem Gebiet der Steuerberatung für Ärzte und Zahnärzte sind wir nicht nur stets über die aktuelle Rechtsprechung und Gesetzgebung informiert, sondern blicken auf jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet zurück.

Ein weiterer immer wichtiger werdender Aspekt ist die Verbuchung der Umsatzsteuer. Denn auch wenn Ärzte und Zahnärzte nicht der Umsatzsteuerpflicht unterliegen, so sind es die privatärztlich angebotenen Leistungen unter Umständen dennoch.

Bieten Sie in Ihrer Praxis beispielsweise Leistungen an die der Ästhetik dienen, medizinisch aber nicht notwendig sind, sind Sie zur Abgabe der Umsatzsteuer verpflichtet.

So unterliegt das Bleeching komplett der Umsatzsteuer, die professionelle Zahnreinigung hingegen ist zwar bei vielen Patienten ästhetisch motiviert, dient aber in erster Linie der Zahnhygiene und ist somit umsatzsteuerfrei.

Es gibt viele Grenzfälle, in denen ein Teil der Behandlung umsatzsteuerpflichtig ist und der andere umsatzsteuerfrei, die Sie als Mediziner aber nicht wissen können und müssen. Dafür sind wir da, denn so wie Sie sich der professionellen Behandlung Ihrer Patienten widmen, widmen wir uns kompetent und rechtssicher Ihrer Buchhaltung und dem Jahresabschuss. So, dass das zuständige Finanzamt keinen Grund hat Ihre Behandlungsentscheidungen in Frage zu stellen und auch die gefürchtete Betriebsprüfung kein Grund zur Sorge ist.

Reichen Sie uns Ihre Unterlagen, Rechnungen und sonstige Verbindlichkeiten und Forderungen ein, wir kümmern uns um die richtige Zuordnung und Verbuchung. Persönlich in Hannover und Berlin, oder online bundesweit.

So erfassen wir zur besseren Übersicht für Ihre Entscheidungen alle Erlöse nach umsatzsteuerlichen Gesichtspunkten auf getrennten Konten, erstellen für Externe im Bedarfsfall jedoch eine nach steuerrechtlich richtigen Maßstäben eine komprimierte Form des Jahresabschlusses.

Dieser ist für das Finanzamt die Basis für die Steuererklärung und somit Berechnung der Einkommensteuer. Sollten hierzu Fragen seitens des Finanzamtes entstehen, sind wir in erster Linie der Ansprechpartner und klären durch gute Verhandlungsführung alles in Ihrem Sinne, so dass ein Rechtsstreit nicht erforderlich ist.

Unternehmen und Start ups

Bei Unternehmen ist die Verpflichtung zum Jahresabschluss von der Gesellschaftsform und dem Umsatz abhängig.

jahresabschluesse 2150 unternehmen und startups guizettiSind Sie Freiberufler, Inhaber einer GbR oder übersteigen Ihre Umsätze bestimmte Grenzen nicht müssen Sie am Ende des Geschäftsjahres lediglich eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) abgeben. Hierzu benötigen wir regelmäßig Ihre Rechnungen und sonstige Belege der Einnahmen und Ausgaben und am Ende des Wirtschaftsjahres gegebenenfalls das Fahrtenbuch.

Am Jahresende erstellen wir dann die EÜR und übermitteln diese nach Rücksprache mit Ihnen an das zuständige Finanzamt. Rückfragen seitens des Finanzamtes übernehmen wir selbstverständlich, damit Sie sich dem Aufbau und der Führung Ihres Unternehmens widmen können.

Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften und Kaufleute hingegen sind gesetzlich verpflichtet einen Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen. Zentrale Bestandteile sind das am Ende des Geschäftsjahres vorhandene Vermögen und die Verbindlichkeiten (Schulden).

Die zu berücksichtigenden Positionen sind wesentlich diffiziler als bei der einfachen EÜR. So müssen Sie eine Inventur durchführen, Abschreibungen gemäß AfA erfassen, falls erforderlich Rückstellungen bilden, Kreditoren und Debitoren bestätigen und Salden der Bankkonten und Bankdarlehen erfassen, um nur einige zu nennen.

Unmöglich dies alleine fehlerfrei und finanzamtkonform zu erstellen.

Für uns jedoch ist es unser „täglich Brot“. Wir erfassen alle notwendigen Belege, verbuchen diese ordnungsgemäß und analysieren wo Einsparungspotential liegt, so dass Sie trotz gutem Betriebsergebnis wenig Steuern zahlen müssen.